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Wandersegelflug Woche 24.4 – 1.5 2005

Wandersegelflug Woche 24.4 – 1.5 2005 SG Knonau + 2 „Gäste“ der SG Zürich

Die Sitzung zur Vorbereitung des ganzen Abenteuers

Die Teilnehmer im Uhrzeigersinn: Julia, Werner, Jörg, Ruedi, Felix, Dante, Adrian, René, Stefan, Leo, Jürg, Simon und Erwin.
Nicht im Bild unser Reiseequippment: 3 Doppelsitzer, 4 Einsitzer, 1 Schleppmaschine, 1 PW und 1 Camper mit jeweils einem Anhänger, in denen das Campingmaterial und die Zahnbürsten transportiert wurden.

Erster Flugtag Sonntag 24.4. Morgendliches Anreisen im Regen tat der guten Laune keinen Abbruch. Es war zwar noch kein Wanderflugtag möglich, aber statt dessen wurde ein Föhnflug ab Hausen am Albis unternommen. Das Bild zeigt Julia im Janus über dem Schächental. Trotz bedecktem Himmel ermöglichte der Föhn einen Flug bis 3950m.ü.M.
 

Die Wetterprognosen waren für den Süden deutlich besser, was uns motivierte, am Montag die Flugzeuge in die Hänger zu packen und nach Ambri aufzubrechen. Am Nachmittag reichte es noch für eine kleine Wanderung inklusive Besichtigung des längst verlassenen und im Zerfall begriffenen Tuberkulose Sanatoriums am Hang oberhalb Ambri. (Allen Ambri-Piloten sicherlich bekannt, da es sich etwa auf Ausklinkhöhe des Windenschlepps befindet.)

Abstieg entlang der Standseilbahn zum Ritomsee nach dem ersten Höhentraining.

Am Dienstag zeigte sich Ambri von seiner besten Seite. Die Meteorologen hatten recht behalten. Es konnte mit dem Wandersegelflug losgehen. Werner setzte uns als Ziel St. Crépin im Süden von Frankreich. 6 Segler waren auf dem Landweg nach Ambri gekommen, Nr. 7 wurde am Dienstagmorgen von der Robin nach Ambri geschleppt und ging direkt auf Strecke.

Nach dem Start zeigt sich uns schon bald folgender Blick in Richtung Ascona.
 
Solide Thermik erlaubte uns ein zügiges Weiterkommen über das Centovalli nach Domodossola.
Ausblick - ohne Worte - wir wussten wieder, warum wir alle so gerne Segelfliegen.
Südlich am Monte Rosa vorbei ging es weiter in Richtung Aosta.
Der Blick auf das Matterhorn von der Südseite war ein spezieller Genuss.
Im Aostatal angekommen wurden wir über Funk informiert, dass der Flugplatz aufgrund eines Feiertages geschlossen sei und erst um 16Uhr am darauf folgenden Tag wieder geöffnet werden wird. Die Motivation weiter nach Süden zu fliegen, wurde dadurch selbstredend noch erhöht.

Diese Information war auch für unseren Schlepppiloten von entscheidender Bedeutung. Wäre das Tagesziel Aosta gewesen, hätte die Schleppmaschine in Locarno und Aosta Zollformalitäten zu erledigen gehabt und wäre erst am Folgetag nachmittags nach Aosta gekommen.
So konnte ihr mitgeteilt werden, dass sie umgehend nach St. Crepin fliegen könne, was Zollformalitäten in Genf bedeutete.

Die Robin machte sich also geschwind auf nach Genf, wo die Piloten nach allerlei Holdings zwar bestens mit der Gegend vertraut waren, es aber nach Abwicklung der Bürokratie zeitlich nicht mehr möglich war, am selben Abend noch nach St. Crepin zu fliegen. Die Schleppmaschine beendete ihren ersten Wandertag in Genf.

Die Schlüsselstelle für die Segelflieger war sicherlich der Einstieg in die Welle westlich des Gran Paradiso. Dieser gelang allen 7 Segelflugzeugen aufgrund der vortrefflichen Hinweise der erfahrenen Piloten über Funk
 
 
Für diejenigen, die genügend früh am Gran Paradiso abgeflogen sind, war St Crépin mit einem ausgedehnten Gleitflug über gut tragende Linien erreichbar. Die beiden anderen beendeten ihren ersten Wanderflugtag dann doch in Italien.
 
 
Flug Richtung Süden
 
Das Ziel St Crépin
 
 
Zufriedene Piloten unter sich.
 

Wozu ein Anhänger auch noch verwendet werden kann.
 
 
Am Mittwoch flogen wir den Parcours hoch und runter, genossen die herrliche Landschaft und landeten wieder in St Crépin. Am Mittwochnachmittag trafen auch die Schleppmaschine mit ihrer Besatzung sowie die beiden Segler, die ihren ersten Wandertag in Italien beendet hatten, in St. Crepin ein.
 
 
Am Mittwoch flogen wir den Parcours hoch und runter, genossen die herrliche Landschaft und landeten wieder in St Crépin. Am Mittwochnachmittag trafen auch die Schleppmaschine mit ihrer Besatzung sowie die beiden Segler, die ihren ersten Wandertag in Italien beendet hatten, in St. Crepin ein.
 
 
Für diejenigen, die nicht im Anhänger übernachten wollten, war auch Zelten zwischen den Flugzeugen (hier in Serres) möglich
 
 
Unser Schlepp Pilot Dante im Robin.
 
 
Blick auf den Pic de Bure von Serres aus.
 
 
Nach drei tollen Tagen in den Französischen Hautes Alpes wurde am Freitag der Rückflug in die Schweiz angetreten. Die erste Etappe führte uns ins Wallis.
 
 
Zurück in der Schweiz in Sion.
 
 
Am Samstag flogen diejenigen, die ihre Anhänger in Ambri stehen hatten, ins Tessin, die restlichen drei Segelflugzeuge machten sich auf den Weg nach Hausen und Buttwil.

Der Flug nach Buttwil führte das Wallis hoch mit obligatem Blick auf den Aletschgletscher.
 
 
 
über das Bedretto
 
 
ins Hinterrheintal
 
 
und von da über Davos und einen kleinen Abstecher nach Österreich zurück nach Buttwil.
 
 
Die Wandersegelflugwoche war ein Erlebnis der beeindruckenden Art. Wir hatten eine super Stimmung im Team, optimale Unterstützung durch die erfahrenen Piloten, allen voran Werner. Auch die wechselnden Flugzeugbesatzungen führten zu einen grossen Lerneffekt. Ausdrücklich sollen hier auch unsere beiden Schlepppiloten erwähnt werden, die uns immer sicher in die Luft brachten, und die uns nebenher noch mit schier unerschöpflichen Sprachkenntnissen und mit ihrem Organisationstalent zur Seite standen. Dank vorab geopferter Wetterfrösche aus Weingummi (siehe Bild 1) war Petrus offenbar gnädig gestimmt und bescherte uns optimale Wetterbedienungen, welche jede Menge Flüge bis zum Abwinken ermöglichten.

Und hier noch einmal das gut gelaunte Team:
 

 

Werner

 

 

Erwin

 
 

v.l.n.r. Adrian Felix Ruedi Dante

 

 

Ruedi

 

 

René

 
 

Simon

 
 

Leo

 

 

Julia

 

 

Stefan

 

 

Adrian

Fotos: René, Adrian Julia
Text: Adrian, Julia
 

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U.M. 11.05.2005