Da die Prognose für den Dienstag 7. Mai 2019 wiedereinmal Sonne und gutes Segelflugwetter voraussagte, planten Peter, Sönke und Sascha einen Weekflyer-Tag.

Wir verabredete uns für 11 Uhr auf dem Flugplatz Buttwil (LSZU). Da angekommen blickten wir in den Himmel und mussten feststellen, dass es eine grossflächige Abschirmung durch hohe Cirrenfelder gab. Etwas betrübt machten wir uns daran, das Segelflugwetter und das DABS auszudrucken, um das Briefing durchzuführen. Auch die Segelflugwetterprognose sagte plötzlich eine hohe Abschirmung und nur schwache Thermik voraus. Nach kurzem überlegen durchforschten wir alle Seiten mit Satellitenbildern, die uns in den Sinn kamen. Diese Bilder weckten wieder etwas Hoffnung und so entschlossen wir uns die Flugzeuge bereitzustellen, um gleich loslegen zu können, sobald sich die Abschirmung etwas verziehen würde.

Tatsächlich war es um 14 Uhr soweit. Die Abschirmung war verschwunden und die Sonne heizte langsam auf der Haut. Als Versuchskaninchen startete ich (Sascha) mit der ASK-23. Im Schlepp war es recht aktiv, was Hoffnung aufkommen lies. Nach dem Klinken versuchte ich gleich ein bisschen retour zu fliegen wo ich vorhin etwas ausgemacht zu haben vermeinte, doch das Vario zeigte nur sinken. So wendete ich ziemlich bald und flog zurück Richtung Flugplatz.

Thermik doch noch gefunden

Ich befand mich bereits auf der Höhe des Flugplatzes, als über einer Waldschneise das Vario wie wild zu piepsen begann. Mit 2 – 3 Metern pro Sekunde ging es hoch. Eine Thermikquelle war also lokalisiert und bald kreisten wir zu dritt durch die Lüfte. In der Höhe wehte ein zügiger Wind, wodurch man schon mal ins Lee des Lindenbergs gelangen konnte und das Vario sofort -3m anzeigte.  Zum Glück wussten wir stets, wo wir wieder Höhe machen können.

Da sich das Wetter zu unsicher erwies gingen wir nicht auf Strecke, sondern genossen es die Umgebung des Lindenbergs zu erkunden. Als sich dann wieder eine hohe Abschirmung vor die Sonne schob, schaffte es Sascha „abzusaufen“ und musste schliesslich auf dem Flugplatz landen gehen. Sönke und Peter stellten sich geschickter an und blieben in der Höhe.

Zurück in die Abendthermik

Nachdem auch sie dann irgendwann freiwillig gelandet sind, entschlossen sich Sönke und ich, noch einmal in die Luft zu gehen. Nachdem Eintreffen des Schlepp-Piloten wurden der Discus und die ASK-23 wieder an den Start geschoben und nacheinander durch unsere Varga in die Luft geschleppt.

So genossen wir noch etwas die Abendthermik, bevor es dann ans Putzen und Demontieren der Flugzeuge ging.

Es war ein toller „Weekflyer-Tag“. Vielen Dank an die Schlepp-Piloten Daniel und Clemens, die sich extra Zeit genommen haben uns in die Luft zu bringen.

Hier noch einige Impressionen: